Beschneidung

Zirkumzision des Mannes

Bei einer Beschneidung (Zirkumzision) handelt es sich um einen kleinen chirurgischen Eingriff, bei dem die Vorhaut des Penis, die die Eichel gänzlich bedeckt, ganz oder teilweise entfernt wird.

Egal, ob die Beschneidung aus medizinischer Notwendigkeit oder aus ästhetischen Gründen durchgeführt wird – das Ziel ist immer ein funktional perfektes und optisch ansprechendes Ergebnis. Als einer der wenigen Fachärzte weltweit, die sich exklusiv auf die rekonstruktive Genitalchirurgie beim Mann spezialisiert haben, führt Dr. Kuehhas auch die Zirkumzision des Mannes tagtäglich als schonenden, ambulanten Eingriff in seiner Ordination in Wien durch.

Warum Dr. Kuehhas?

Schnelle und flexible Termine
Sie müssen nicht monatelang auf einen wichtigen Eingriff warten. Dank unseres hochmodernen OP-Raums können wir Ihnen einen zeitnahen OP-Termin anbieten.
Alleiniger Fokus auf das männliche Genital
Dr. Kuehhas ist einer der wenigen Ärzte weltweit, der sich ausschließlich auf die männliche Genitalchirurgie spezialisiert hat.
Professionell, seriös, diskret
Scheuen Sie sich nicht mit intimen Problemen zu uns zu kommen. In einer diskreten und privaten Atmosphäre widmet sich Dr Kuehhas professionell Ihren Wünschen und Anliegen.

Die Gründe für eine Beschneidung

Eine Beschneidung (Zirkumzision oder Circumcision) kann sich sowohl aus medizinisch-funktionellen Problemen als auch aus ästhetischen und religiösen Beweggründen ergeben. Im Erwachsenenalter wird der Eingriff üblicherweise aufgrund medizinischer Probleme oder aus ästhetischen Beweggründen vorgenommen.

Medizinische Gründe für eine Beschneidung:
  • Zu enge Vorhaut : Die Eichel („Glans penis“) am Peniskopf ist grundsätzlich von der Vorhaut („Präputium“) bedeckt, welche bei Bedarf einfach zurückgezogen werden kann. Ist es nicht möglich, die Vorhaut zurückzuziehen, so spricht man von einer Vorhautverengung („Phimose“). Dies ist oftmals mit Beschwerden beim Urinieren oder Schmerzen während der Erektion verbunden. Eine Phimose kann angeboren sein oder auch im Erwachsenenalter als Folge von immer wiederkehrenden Infektionen bzw. Einrissen an der Vorhaut entstehen
  • Wiederkehrende Entzündungen: Aufgrund immer wiederkehrender Entzündungen der Vorhaut oder des Peniskopfes (Balanitis) kann eine Beschneidung ebenfalls notwendig werden. Auch um ein erneutes Auftreten einer Paraphimose zu vermeiden ist eine Beschneidung oft eine Therapieoption.
  • Zu kurzes Vorhautbändchen (Frenulum breve): Oft ist bei Männern mit Vorhautproblemen auch ein zu kurzes Vorhautbändchen vorhanden. Je nach Ausprägungsgrad kann eine Verlängerung des Vorhautbändchens (Frenulotomie) oder eine Beschneidung notwendig sein.

Falls Sie Ihre Vorhaut nicht schmerzfrei über ihre Eichel zurückziehen können oder während einer Erektion starke Schmerzen empfinden, besprechen Sie die Problematik mit einem Urologen.

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Allgemeine Gründe für eine Beschneidung:
  • Hygiene: aus hygienischer Sicht ist eine Beschneidung vorteilhaft, da sich abgestorbene Hautschuppen nicht mehr in den Vorhautfalten ansammeln können (Smegma).
  • Kulturelle und religiöse Gründe: eine Beschneidung wird in vielen Kulturen und Religionen bereits bei Neugeborenen (z.B. Brit Mila im Judentum) bzw. bei Kindern (z.B. Chitan im Islam) durchgeführt.
  • Ästhetik: manche Männer empfinden einen beschnittenen Penis ästhetisch schöner als einen unbeschnittenen. Eine Beschneidung kann helfen das ästhetische Zielbild zu erreichen.

MeinMed Webinar: Beschneidung - Zwischen medizinischer Notwendigkeit, kulturellem, religiösem Hintergrund & Ästhetik

Inhalt des Videos

Die Entfernung der Vorhaut beim Mann im Rahmen einer Beschneidung ist eine der weltweit am häufigsten durchgeführten Operationen.

Eine Beschneidung (Zirkumzision oder Circumcision) kann sich sowohl aus medizinisch-funktionellen Problemen als auch aus ästhetischen und kulturell-religiösen Beweggründen ergeben:
Religiöse Beschneidungen werden in vielen Kulturen und Religionen bereits bei Neugeborenen ( Brit Mila im Judentum) bzw. bei Kindern (Chitan im Islam) durchgeführt. Diese Beschneidungen sind mitunter durchaus umstritten, da sie ohne bewusste Einwilligung des Buben geschehen.
Beim erwachsenen Mann dagegen wird der Eingriff üblicherweise aufgrund medizinischer Probleme, immer öfter jedoch auch aus ästhetischen Beweggründen vorgenommen.

In diesem MeinMed Webinar Video spricht Dr. Franklin Kuehhas, Urologe mit dem Spezialgebiet rekonstruktive Andrologie in Wien, über die folgenden Themen:

  • Was versteht man unter einer Beschneidung beim Mann?
  • Was sind die Gründe für eine Beschneidung?
  • Was ist der Unterschied zwischen einer „konventionellen“ Circumcision und einer „kosmetischen“ Beschneidung?
  • Welche Vorteile bringt eine Beschneidung des Mannes?
  • Die verschiedenen Beschneidungs-Stile: High, Tight, Low & Loose
  • Circumcision ein Routineeingriff?

Vorteile einer Beschneidung

Eine Beschneidung kann nicht nur ästhetische Vorteile für den Mann bringen, so kann eine Beschneidung auch im medizinischen Sinne positive Aspekte haben. Hierzu zählt vor allem die Reduktion des Risikos an folgenden Problemen zu erkranken:

  • Peniskrebs: Aufgrund besserer hygienischer Grundvoraussetzungen vermindert eine Beschneidung das Risiko an einem Peniskrebs zu erkranken.
  • Sexuell übertragbare Erkrankungen: Studien zeigen, dass eine Beschneidung mit einer Reduktion des Risikos einhergeht sexuell übertragbare Erkrankungen zu bekommen. Jedoch schützt die Beschneidung keinesfalls vor ihnen.
  • Chronische Entzündungen der Haut: Durch eine Beschneidung können chronische Entzündungen der Vorhaut entfernt werden und so die Entwicklung von Peniskrebs aus diesen chronischen Entzündungen vermieden werden.
  • Vorzeitiger Samenerguss: Durch eine Beschneidung kann dieses Problem positiv beeinflusst werden.

Die konventionelle Beschneidung

Zunächst kann bei einer konventionellen Beschneidung zwischen zwei Formen unterschieden werden: Bei der vollständigen Beschneidung, auch als totale oder radikale Zirkumzision bekannt, wird die Vorhaut komplett entfernt, sodass die Eichel nach der Operation komplett frei liegt. Bei einer Teilbeschneidung / partiellen Zirkumzision wird dagegen nur ein Teil der Vorhaut entfernt.

– Schematische Darstellung einer "normalen" Beschneidung –
Hierbei wird die Vorhaut im Rahmen der Beschneidung ganz oder teilweise entfernt.

Mitunter abhängig vom Grund der Bescheidung gibt es verschiedene Möglichkeiten die Schnitte zu setzen: Liegt die Narbe nahe der Eichel wird die Beschneidung als low bezeichnet, liegt die Narbe am Schaft spricht man von high.  Je nachdem wieviel welcher Haut entfernt wird, spricht man von einer lockeren loose oder strammen tight Beschneidung. Somit ergeben sich im Grunde vier Beschneidungsstile: high & tight, high & loose, low & tight und low & loose.

Die klassische Beschneidungstechnik – vor allem für die Beschneidung bei erwachsenen Männern oder Korrekturbeschneidungen – ist die Freihand-Methode. Der operierende Arzt entfernt die Vorhaut dabei mit Skalpell oder einer chirurgischen Schere entlang zweier definierter Linien.  Daneben gibt es auch alternative Beschneidungstechniken mit Hilfe vom Klemmen (Gomco oder auch Morgan-Klemme), Glocken (Plastibell) oder Ringen (Circ Ring). Letztere kommen primär bei einer Zirkumzision bei Kleinkindern zum Einsatz.

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Die „ästhetische“ Beschneidung

Als Alternative zur konventionellen Beschneidung steht bei fehlender Vorhautenge (Phimose) die Option einer so genannten „ästhetischen“ Beschneidung zur Verfügung.

Unter einer ästhetischen Beschneidung (engl.: cosmetic circumcision) versteht man die Erhaltung der Vorhaut im Rahmen einer Zirkumzision. Entgegen der Vorhautentfernung bei der traditionellen Beschneidung wird hier lediglich ein Teil der Haut am Penisschaft entfernt.

Das Resultat der genannten Beschneidungstechnik ähnelt dem der herkömmlichen Zirkumzision mit dem Unterschied der Lokalisation des gesetzten Schnittes. Die Schnittführung liegt bei der kosmetischen Beschneidung in der Hautfalte am Penisansatz und ist daher mit dem Auge kaum erkennbar.

– Schematische Darstellung einer "ästhetischen Beschneidung" –
An der Penisbasis wird Haut entfernt um das Bild eines beschnittenen Penis zu erzeugen.

Hier die beiden Operationsmethoden im Video im Vergleich:

Inhalt des Videos

Bei einer Beschneidung („Zirkumzision“ bzw. „Circumcision“) handelt es sich um einen kleinen operativen Eingriff mit geringer Dauer. Hierbei wird die Vorhaut, welche in der Regel die Eichel (Glans penis) bedeckt, ganz oder teilweise entfernt. Dies kann aus medizinischer Sicht notwendig sein, oder auch aus ästhetischen oder kulturell-religiösen Gründen erwünscht sein.

Als Alternative zur konventionellen Beschneidung steht bei fehlender Vorhautenge (Phimose) die Option einer so genannten „ästhetischen“ Beschneidung zur Verfügung. Unter einer ästhetischen Beschneidung (engl.: cosmetic circumcision) versteht man die Erhaltung der Vorhaut im Rahmen einer Zirkumzision. Statt der Entfernung der Vorhaut wie bei der traditionellen Beschneidung wird dabei lediglich ein Teil der Haut am Penisschaft entfernt und die verbleibende Haut inkl. Vorhaut am Schaft „zurückgezogen“.
Die Vorteile der ästhetischen Operationstechnik liegen in der Erhaltung des sensiblen inneren Vorhautblattes und der Bewerkstelligung des narbenfreien Übergangs vom Peniskopf zum Penisschaft.

Vorteile der ästhetischen Operationstechnik finden sich in der Erhaltung des sensiblen inneren Vorhautblattes und der Bewerkstelligung des narbenfreien Übergangs vom Peniskopf zum Penisschaft. Eine Kontraindikation für die Durchführung dieser Operationsmethode ist das Vorliegen einer Vorhautverengung (Phimose). Auch bei einer konventionellen Beschneidung gibt es verschiedene Beschneidungsstile, die sich dahingehend unterscheiden, welche Hautpartien entfernt werden und wo die Narbe platziert wird. Eine vorherige Untersuchung und Begutachtung Ihres Penis ist daher eine Voraussetzung für die Entscheidungsfindung.

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Zirkumzision – ein Routineeingriff?

Obgleich eine Zirkumzision als Routineeingriff angesehen wird, erfordert diese Operation auch die notwendige Routine und Erfahrung des Chirurgen, um ein kosmetisch zufriedenstellendes Ergebnis erlangen und Komplikationen verhindern zu können.

Eine geringwertig durchgeführte Beschneidung kann weitreichende Auswirkungen auf die Funktion und die Ästhetik des Penis haben. Sollte eine Beschneidung unzureichend durchgeführt worden sein, kann das ästhetische Erscheinungsbild mit einem rekonstruktiven Eingriff in der Regel verbessert und wiederhergestellt werden.

Was die Patienten sagen

Korrekturoperation nach einer Beschneidung (Wundheilungsstörung) bei Dr. Franklin Kühlhas
Von einem DocFinder Nutzer vor 1 Woch.
Nach einer medizinisch notwendigen Beschneidung kam es bei mir leider zu einer Wundheilungsstörung. Trotz mehrerer Arztbesuche fühlte ich mich mit meinen Beschwerden und der enormen psychischen Belastung nicht ernst genommen. Erst Dr. Franklin Kühhas erkannte sofort sowohl das eigentliche Heilungsproblem als auch meine psychische Situation. Bereits vier Tage nach dem Erstgespräch wurde die Korrekturoperation durchgeführt. Die Betreuung – von der Voruntersuchung über die OP bis zur Nachsorge – war außergewöhnlich professionell, herzlich und kompetent. Heute ist alles vollständig verheilt und ich bin sowohl funktionell als auch optisch sehr zufrieden. Nach meinen schlechten Erfahrungen hätte ich nie gedacht, dass ich mich nochmals für einen Eingriff im Intimbereich entscheiden würde. Durch das große Vertrauen, das Dr. Kühhas aufgebaut hat, werde ich auch meine geplante Vasektomie bei ihm durchführen lassen. Absolute Empfehlung!
Ein großartiger Arzt!
Von einem DocFinder Nutzer vor 2 Monaten.
Ich wollte im Alter von 58 endlich meine Phimose behandeln lassen. Im Internet bin ich auf Dr. Kühhas gestoßen, und ein paar Wochen später saß ich in der Ordination. Ich kann nur wiederholen, was schon woanders geschrieben wurde: Dr. Kühhas ist ein sehr angenehmer Mensch, der auf eine offene und freundliche Art Kompetenz ausstrahlt. Nach Untersuchung und ausführlichem Gespräch wurde ein zeitnaher Termin für eine Beschneidung vereinbart. Der Doktor stellte eine zügige Genesung in Aussicht, die auch schmerzfrei verlaufen sollte, wie der Eingriff selbst. Es klang fast zu gut. Alles verlief jedoch genauso wie besprochen. Schmerzhaft waren nur 2 Spritzen zur lokalen Betäubung. Danach habe ich nichts mehr gespürt. Ich konnte auch gleich nach Hause gehen. Keine Schmerzen als die Betäubung nachließ, kein Nachbluten. Heute, nach 17 Tagen, die Nachuntersuchung. Alles bestens. Ich trage jetzt schon wieder normale Boxershorts ohne „Schutz“. Auch „vorsichtig loslegen“ ist schon wieder möglich.

Wie läuft eine Beschneidung bei Dr Kuehhas ab?

Während Sie in öffentlichen Spitälern oder bei Kassenärzten oft mehrere Monate auf einen Termin für eine Beschneidung warten müssen, können wir Ihnen dank unserer eigenen, hochmodernen OP-Räumlichkeiten einen zeitnahen Termin für Ihren Eingriff anbieten – oft schon innerhalb weniger Wochen.

Vor jeder Beschneidung starten wir mit einem persönlichen Beratungsgespräch in unserer Ordination in Wien. Dr. Kuehhas klärt Sie dabei umfassend über alle medizinischen Möglichkeiten, verschiedene Schnitttechniken sowie Risiken auf. Gemeinsam wählen wir den passenden Beschneidungsstil (z. B. „High & Tight”), der sich in Ihrem Fall eignet und auch Ihren ästhetischen Vorstellungen entspricht.

Der Eingriff selbst erfolgt ambulant und absolut schmerzfrei unter lokaler Anästhesie. Dank modernster OP-Verfahren und jahrelanger Erfahrung dauert die Beschneidung lediglich etwa 20 Minuten. Dr Kuehhas verwendet in der Regel selbstauflösende Nähte, sodass kein späteres Fädenziehen notwendig ist. Nach einer kurzen Ruhephase und dem Anlegen eines Schutzverbandes, der für 24 Stunden getragen werden sollte, können Sie unsere Ordination direkt wieder verlassen.

Überblick

NarkoseartLokalanästhesie
Dauer des EingriffesCa. 20 min
KrankenhausaufenthaltAmbulant in unserer Ordination in Wien
Wartezeit bis OP-Terminin der Regel innerhalb von circa 2 Wochen möglich
Arbeitsfähigam selben Tag
Schmerzintensitätgering
Risikoprofilgering – Sie werden von Herrn Dr. Kuehhas ausführlich über dieses vor dem Eingriff aufgeklärt
Geschlechtsverkehrnach ca. 2-4 Wochen wieder möglich
SportverbotFünf Tage
Endresultatnach zwei Wochen

Häufge Fragen

Zahlt die Krankenkasse die Beschneidung?
Muss eine Beschneidung wegen eines medizinischen Problems mit der Vorhaut, etwa einer Phimose, durchgeführt werden, können die Kosten für eine Beschneidung von einer (privaten) Krankenversicherung übernommen werden. Eine kosmetische Beschneidung aus ästhetischen Gründen wird nicht von der Krankenkasse übernommen.
Bitte beachten Sie, dass wir eine Wahlarzt-Ordination sind. Das bedeutet, dass unsere Ordination hat keinen Vertrag mit den gesetzlichen Krankenkassen. Dennoch können Sie die Honorarnote für Ihre medizinisch notwendige Beschneidung bei Ihrer Krankenversicherung einreichen und Teile davon rückerstattet bekommen.
Ich komme nicht aus Österreich, sondern aus einem anderen Land der EU (z.B. Deutschland). Übernimmt meine Krankenkasse die Behandlungskosten? 
Da wir eine Privatpraxis sind, müssen Sie die Kosten zunächst selbst tragen, sie können die Rechnung anschließend aber bei Ihrer Krankenkasse einreichen.

Die Basis dafür ist die EU-Patientenmobilitätsrichtlinie (2011/24/EU). Ihre Krankenkasse sollte Ihnen dann in der Regel den Betrag, den eine vergleichbare Behandlung in ihrem Land (beispielsweise Deutschland) im entsprechenden Gesundheitssystem verursacht, ersetzen. Die Höhe der Rückerstattung kann nach Krankenversicherung variieren.
Wie schnell kann ich einen Termin für eine Beschneidung bekommen?
Während in öffentlichen Spitälern oder bei Kassenärzten oft lange Wartezeiten an der Tagesordnung sind, können wir Ihnen dank unseren eigenen, hochmodernen OP-Räumlichkeiten in der Ordination einen zeitnahen Termin für den Eingriff anbieten.
Unter welcher Art der Betäubung wird die Beschneidung durchgeführt?
Im Normalfall wird eine Beschneidung unter örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) durchgeführt, auf Wunsch ist der Eingriff jedoch auch unter Vollnarkose (Dämmerschlaf) möglich.
Welche Auswirkungen hat eine Beschneidung auf den Geschlechtsverkehr?
Manche Männer berichten, von einer höheren „Ausdauer“ beim Sex sowie von intensiveren Orgasmen. Da nach einer Beschneidung durch die fehlende Vorhaut die Eichel weniger empfindlich wird, kann beim Geschlechtsverkehr der Höhepunkt länger hinausgezögert werden. Auf Erektionsfähigkeit oder Erektionsstärke hat eine Beschneidung keine Auswirkungen.

Wie kann man eine Phimose auch ohne Beschneidung behandeln?
Leichtere Fälle von Phimose können mit einer kortisonhaltigen Salbe behandelt werden. Das Kortison sorgt dafür, dass die Vorhaut weicher wird und das Zurückziehen der Vorhaut wieder erleichtert wird. In der Regel wird die Salbe etwa sechs Wochen lang, ein- bis zweimal täglich auf die betroffene Stelle aufgetragen und die Vorhaut mit der Zeit gedehnt. Mitunter kann sich die gedehnte Vorhaut jedoch später erneut verengen, sodass die Behandlung wiederholt werden oder doch über eine Beschneidung nachgedacht werden muss.
Wie ist der Heilungsverlauf und wie lange sollte man keinen Geschlechtsverkehr haben?
Nach dem Verstreichen von zwei bis vier Wochen – je nach Gestaltung des Heilungsverlaufs – kann wieder aktiv am Geschlechtsverkehr teilgenommen werden. Zu diesem Zeitpunkt können evtl. noch Unregelmäßigkeiten, welche durch das Nahtmaterial hervorgerufen werden, sichtbar sein. Diese Reste werden nach ca. 4-8 Wochen vollständig vom Körper abgebaut. Die Narbe an der Schnittstelle verändert sich in den ersten Monaten nach der Operation und ist nach ca. 6-12 Monaten kaum noch erkennbar.
Welche Risiken gibt es bei einer Beschneidung?
Eine Zirkumzision ist grundsätzlich ein komplikationsarmer Eingriff. Dennoch kann es, wie bei jedem chirurgischen Eingriff, zu unerwarteten Komplikationen kommen. Diese sind aber in der Regel leicht und gut behandelbar, dazu gehören
• Allergische Reaktionen auf das Lokalanästhetikum (Betäubungsmittel)
• Blutungen
• Blutergüsse und Schwellungen
• Leichte Schmerzen und ungewohntes Gefühl in den ersten Tagen nach dem Eingriff

 

Sie möchten Ihre Vorhaut entfernen lassen?

Falls Sie Ihre Vorhaut nicht schmerzfrei über ihre Eichel zurückziehen können oder während einer Erektion starke Schmerzen empfinden, besprechen Sie diese Problematik unbedingt einem Urologen.

Zögern Sie auch nicht sich mit uns in Kontakt zu setzen, falls Sie Ihre Vorhaut aus ästhetischen Gründen entfernen lassen möchten!

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Dr Franklin KuehhasDr. med. Franklin Kuehhas zählt zu den führenden Spezialisten für männliche Genitalchirurgie in Europa und hat sich auf hochspezialisierte Eingriffe in diesem sensiblen Fachgebiet fokussiert. Seine Ausbildung absolvierte er an renommierten Universitätsklinken in Heidelberg und Wien sowie auch am University College London mit Spezialisierung auf rekonstruktive Andrologie.

Seine Schwerpunkte liegen in der Behandlung der erworbenen Penisverkrümmung (Induratio penis plastica / Peyronie-Krankheit), die Korrektur angeborener Penisverkrümmungen, die Implantation von Penisprothesen sowie auch die ästhetische Intimchirurgie beim Mann.


Wissenschaftliche Publikationen von Dr Kuehhas in Zusammenhang mit Beschneidungen