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Viele Männer mit einer erworbenen Penisverkrümmung, medizinisch als Induratio penis plastica (IPP) oder Peyronie-Krankheit bezeichnet, wünschen sich eine Behandlung, die ohne Operation auskommt. Neben verschiedenen konservativen Therapieansätzen werden auch Hyaluronsäure-Injektionen als mögliche Behandlung diskutiert. Doch können diese Injektionen die Krümmung tatsächlich verbessern?

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Wer sich aufgrund einer Penisverkrümmung mit einer Operation nach Nesbit beschäftigt, stellt sich häufig eine wichtige Frage: Wird der Penis durch den Eingriff kürzer?

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Viele Männer, die einen zunehmend schlaffen oder tief hängenden Hodensack bei sich bemerken, stellen sich früher oder später dieselbe Frage: Ist das noch normal – oder gibt es einen Punkt, an dem eine Korrektur sinnvoll sein kann?

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Ein großer Schamhügel beim Mann entsteht häufig durch vermehrtes Fettgewebe oberhalb des Penis. Eine Gewichtsabnahme kann das Fettpolster verkleinern, reicht aber nicht immer aus. Bleibt der Schamhügel trotz Gewichtsverlust deutlich ausgeprägt oder führt er zu Beschwerden bei Hygiene, Wasserlassen oder Sexualität, können je nach Befund eine Fettabsaugung oder eine operative Schamhügelreduktion infrage kommen.

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Ja, eine Penisverlängerung und eine Penisverdickung können grundsätzlich gleichzeitig durchgeführt werden. Bei einer kombinierten Penisvergrößerung werden zwei unterschiedliche anatomische Strukturen behandelt: Bei der operativen Penisverlängerung mittels Ligamentolyse werden die Haltebänder des Penis behandelt, während die Verdickung mit Eigenfett oder Hyaluronsäure in einer anderen Gewebeschicht erfolgt. Die beiden Verfahren schließen sich daher technisch nicht grundsätzlich gegenseitig aus.

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Wenn sich die Form des Penis verändert und eine Verkrümmung auftritt, die vorher nicht vorhanden war, kann das zunächst beunruhigend sein. Besonders auffällig wird die Veränderung häufig bei einer Erektion. Die kurze Antwort: Wenn sich ein zuvor gerader Penis im Erwachsenenalter neu verkrümmt, kann eine erworbene Penisverkrümmung – medizinisch Induratio penis plastica (IPP), auch Peyronie-Krankheit genannt – dahinterstecken. Zusätzlich können Schmerzen bei der Erektion, eine tastbare Verhärtung oder Veränderungen der Penisform auftreten. Eine neu entstandene Penisverkrümmung sollte urologisch abgeklärt werden. Denn neben einer IPP kommen – insbesondere wenn die Veränderung unmittelbar nach einer Verletzung aufgetreten ist – auch andere Ursachen infrage.

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Viele Männer bemerken mit zunehmendem Alter, dass ihr Hodensack tiefer hängt als früher und insgesamt länger oder schlaffer wirkt. In den meisten Fällen ist diese Veränderung kein Grund zur Sorge, sondern Teil des natürlichen Alterungsprozesses. Mit den Jahren verliert die Haut an Elastizität und auch das darunter liegende Gewebe verändert sich. Zusammen mit der Schwerkraft kann dies dazu führen, dass der Hodensack zunehmend tiefer hängt. Treten jedoch plötzlich Veränderungen, Schmerzen oder Schwellungen auf, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.

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Die kurze Antwort: Nach aktuellem medizinischem Kenntnisstand gibt es keine konservative, also nicht-operative Therapie, mit der sich eine angeborene Penisverkrümmung (kongenitale Penisdeviation) nachweislich korrigieren lässt. Für Medikamente, Injektionen, Stoßwellentherapie, Penisstrecker oder Vakuumpumpen ist eine solche Wirksamkeit bei der angeborenen Form bislang nicht belegt. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede angeborene Penisverkrümmung operiert werden muss. Eine Behandlung ist nicht allein aufgrund einer sichtbaren Krümmung erforderlich. Entscheidend ist vielmehr, ob sie funktionelle Probleme verursacht oder für Sie eine relevante persönliche beziehungsweise psychosexuelle Belastung darstellt.

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Die kurze Antwort: Bei einer Beschneidung wird mit der Vorhaut ein berührungsempfindliches Gewebeareal entfernt. Kontrollierte sensorische Messungen zeigen jedoch keine statistisch signifikanten Unterschiede der Empfindlichkeit von Eichel und Penisschaft zwischen beschnittenen und unbeschnittenen Männern.¹ Wie sich eine Beschneidung auf das persönliche sexuelle Empfinden auswirkt, kann individuell unterschiedlich sein. Auch die Ausgangssituation spielt eine wichtige Rolle: Bei Männern mit symptomatischer Phimose zeigen prospektive Studien nach der Operation Verbesserungen von Beschwerden, sexueller Funktion und Genital-Selbstbild.²˒³

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Wer über eine Penisprothese nachdenkt, möchte vor allem eines wissen: Wie hoch ist das Risiko, dass etwas schiefgeht? Die kurze Antwort: Zu den wichtigsten Risiken gehören eine Infektion des Implantats und ein mechanischer Defekt im Laufe der Zeit. Bei einer Erstimplantation liegt das Infektionsrisiko meist bei etwa 1 bis 3 Prozent¹ – bei einer Revisionsoperation kann es höher sein.¹ Studien zeigen zudem einen Zusammenhang zwischen der Erfahrung beziehungsweise dem Operationsvolumen des behandelnden Zentrums und dem Komplikationsrisiko.¹,³

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