Angeborene Penisverkrümmung ohne OP behandeln: Geht das?
Die kurze Antwort: Nach aktuellem medizinischem Kenntnisstand gibt es keine konservative, also nicht-operative Therapie, mit der sich eine angeborene Penisverkrümmung (kongenitale Penisdeviation) nachweislich korrigieren lässt. Für Medikamente, Injektionen, Stoßwellentherapie, Penisstrecker oder Vakuumpumpen ist eine solche Wirksamkeit bei der angeborenen Form bislang nicht belegt.
Das bedeutet jedoch nicht, dass jede angeborene Penisverkrümmung operiert werden muss. Eine Behandlung ist nicht allein aufgrund einer sichtbaren Krümmung erforderlich. Entscheidend ist vielmehr, ob sie funktionelle Probleme verursacht oder für Sie eine relevante persönliche beziehungsweise psychosexuelle Belastung darstellt.
In diesem Beitrag erfahren Sie, welche nicht-operativen Behandlungsmöglichkeiten häufig genannt werden, was die wissenschaftliche Evidenz dazu sagt und was Ärzte meinen, wenn sie bei einer angeborenen Penisverkrümmung von einem „konservativen Management“ sprechen.
Muss eine angeborene Penisverkrümmung überhaupt behandelt werden?
Nein. Eine angeborene Penisverkrümmung ist nicht automatisch behandlungsbedürftig. Entscheidend ist nicht allein, wie stark die Krümmung ausgeprägt ist, sondern vor allem, ob sie funktionelle Probleme verursacht oder zu einer relevanten persönlichen beziehungsweise psychosexuellen Belastung führt.
Bei manchen Betroffenen fällt die Krümmung bereits im Kindesalter auf. Häufig wird sie jedoch erst während der Pubertät deutlich sichtbar, wenn regelmäßige Erektionen auftreten. Eine sichtbare Krümmung allein bedeutet dabei noch nicht, dass eine Behandlung notwendig ist.
Ein Behandlungsbedarf kann insbesondere dann bestehen, wenn die Krümmung den Geschlechtsverkehr deutlich erschwert oder unmöglich macht oder wenn der Betroffene erheblich unter der Situation leidet. Bestehen dagegen keine relevanten Beschwerden, kann je nach Alter und individueller Situation auch ein beobachtendes Vorgehen sinnvoll sein.
Gerade bei Kindern und Jugendlichen sollte deshalb nicht allein der Krümmungsgrad darüber entscheiden, ob und wann behandelt wird. Wichtig sind die funktionelle Situation, die persönliche Belastung und – sobald der Betroffene selbst darüber entscheiden kann – sein eigener Behandlungswunsch. Bei extremen Verkrümmungen kann jedoch auch bereits im Kindesalter operiert werden.
Warum ist die angeborene Penisverkrümmung etwas anderes als die Induratio penis plastica (IPP)?
Wer nach Möglichkeiten sucht, eine Penisverkrümmung ohne Operation zu behandeln, stößt häufig auf Medikamente, Injektionen, Stoßwellentherapie oder Penisstrecker. Viele dieser Informationen beziehen sich jedoch auf die erworbene Penisverkrümmung – die sogenannte Induratio penis plastica (IPP), auch Peyronie-Krankheit genannt.
Bei der Induratio penis plastica entwickelt sich die Verkrümmung im Laufe des Lebens. Charakteristisch sind bindegewebige beziehungsweise narbige Veränderungen – sogenannte Plaques – im Bereich des Penis.
Die angeborene Penisverkrümmung hat eine andere Ursache. Sie besteht bereits seit der Entwicklung vor der Geburt und wird unter anderem mit unterschiedlichen Längen beziehungsweise einer asymmetrischen Entwicklung der Schwellkörper und ihrer umgebenden Gewebestrukturen in Verbindung gebracht.¹
Vereinfacht gesagt: Bei der angeborenen Form entsteht die Krümmung nicht durch eine später erworbene Plaque oder Vernarbung. Dieser Unterschied ist für die Wahl der Behandlung entscheidend.
Ergebnisse zu konservativen Therapien bei der Induratio penis plastica lassen sich deshalb nicht automatisch auf eine angeborene Penisverkrümmung übertragen.
Welche konservativen Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei angeborener Penisverkrümmung?
Nach aktuellem medizinischem Kenntnisstand gibt es keine konservative Behandlung, mit der sich eine angeborene Penisverkrümmung nachweislich korrigieren lässt. Für Medikamente und Injektionen, Stoßwellentherapie, Penisstrecker oder Vakuumpumpen ist eine entsprechende Wirksamkeit bei der angeborenen Form bislang nicht belegt.
Einige dieser Verfahren werden bei anderen Formen der Penisverkrümmung – insbesondere bei der Induratio penis plastica (IPP) – eingesetzt oder wissenschaftlich untersucht. Die dort gewonnenen Erkenntnisse lassen sich jedoch aufgrund der unterschiedlichen Ursachen nicht ohne Weiteres auf eine angeborene Penisverkrümmung übertragen.
Wichtig ist außerdem die Unterscheidung zwischen einer konservativen Therapie, die eine bestehende Krümmung aktiv korrigieren soll, und einem konservativen Management. Letzteres kann bei einer angeborenen Penisverkrümmung bedeuten, zunächst auf eine aktive Behandlung zu verzichten und die weitere Entwicklung zu beobachten.
Im Folgenden sehen wir uns die häufig genannten nicht-operativen Behandlungsmöglichkeiten und die jeweilige wissenschaftliche Evidenz genauer an.
Helfen Medikamente oder Injektionen bei angeborener Penisverkrümmung?
Nein. Für Medikamente oder Injektionen gibt es derzeit keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass sie eine angeborene Penisverkrümmung korrigieren können.
Medikamentöse und injektionsbasierte Behandlungen, über die im Zusammenhang mit Penisverkrümmungen berichtet wird, beziehen sich in erster Linie auf die Induratio penis plastica (IPP). Je nach Verfahren wurden dabei unterschiedliche und teilweise uneinheitliche Effekte auf Krümmung, Schmerzen oder Plaquegröße beschrieben – unter anderem für intraläsionale Interferon-Injektionen oder den Kalziumkanalblocker Verapamil.²
Diese Ergebnisse sind jedoch kein Wirksamkeitsnachweis für die angeborene Penisverkrümmung. Bei ihr liegt keine erworbene Plaque beziehungsweise Narbenveränderung wie bei der IPP zugrunde. Medikamente oder Injektionen sind daher derzeit keine wissenschaftlich belegte Methode, um eine angeborene Penisverkrümmung zu begradigen.
Hilft eine Stoßwellentherapie bei angeborener Penisverkrümmung?
Nein. Für die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) gibt es derzeit keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass sie eine angeborene Penisverkrümmung korrigieren kann.
Die Stoßwellentherapie wird vor allem im Zusammenhang mit der Induratio penis plastica (IPP) untersucht. Dort kann sie insbesondere im Hinblick auf Beschwerden wie Schmerzen eine Rolle spielen. Ein Nachweis dafür, dass sich diese Erkenntnisse auf die angeborene Penisverkrümmung übertragen lassen, besteht jedoch nicht.²
Bei der angeborenen Form liegt keine erworbene Plaque beziehungsweise Vernarbung wie bei der IPP zugrunde. Die Stoßwellentherapie ist daher derzeit keine wissenschaftlich belegte Methode, um eine angeborene Penisverkrümmung zu begradigen.
„In meiner Praxis sehe ich viele junge Männer zwischen dem 18. und 25. Lebensjahr mit einer angeborenen Penisverkrümmung. Häufig wird die Krümmung gerade dann zum Problem, wenn die ersten sexuellen Erfahrungen gemacht werden: Je nach Ausprägung kann sie die Penetration deutlich erschweren oder sogar unmöglich machen. Neben diesen funktionellen Problemen darf auch die psychosexuelle Belastung nicht unterschätzt werden – viele Betroffene berichten über Unsicherheit, Scham oder eine erhebliche Beeinträchtigung ihres sexuellen Wohlbefindens. Wichtig ist mir deshalb, jungen Männern zu vermitteln, dass eine ausgeprägte angeborene Penisverkrümmung gut behandelbar ist. Die operative Penisbegradigung ist für erfahrene Genitalchirurgen ein etablierter und standardisierter Eingriff, mit dem sehr hohe Zufriedenheitsraten erreicht werden können und der die sexuelle Lebensqualität deutlich verbessern kann. Konservative Verfahren wie Streckapparate oder Vakuumpumpen können eine angeborene Penisverkrümmung hingegen nicht begradigen und ersetzen eine operative Korrektur bei entsprechender Indikation nicht.“– Dr. Franklin Kuehhas, Facharzt für Urologie und Andrologie
Kann ein Penisstrecker eine angeborene Penisverkrümmung begradigen?
Für Penisstrecker beziehungsweise die Penile Traction Therapy (PTT) gibt es derzeit keine klinische Evidenz dafür, dass sie eine angeborene Penisverkrümmung wirksam korrigieren können.
Die verfügbaren Untersuchungen zur Strecktherapie beziehen sich vor allem auf die Induratio penis plastica (IPP). Dabei wird über längere Zeit mechanischer Zug auf den Penis ausgeübt, um Veränderungen des betroffenen Gewebes zu bewirken.³
Diese Studien sind jedoch kein Wirksamkeitsnachweis für die angeborene Penisverkrümmung. Anders als bei der IPP liegt hier keine erworbene Plaque beziehungsweise Vernarbung zugrunde. Eine fachärztliche Einschätzung kommt daher zu dem plausiblen Schluss, dass sich das Wirkprinzip der Strecktherapie nicht ohne Weiteres auf die angeborene Form übertragen lässt.⁴
Auch für die Induratio penis plastica ist die Evidenz zur Strecktherapie mit Einschränkungen verbunden. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertete die Studienlage als nicht ausreichend, um den langfristigen Nutzen sicher beurteilen zu können.⁵
Können Vakuumpumpen bei angeborener Penisverkrümmung helfen?
Für Vakuumpumpen gibt es derzeit keine belastbare klinische Evidenz dafür, dass sie eine angeborene Penisverkrümmung korrigieren können.
Vakuumverfahren werden bei verschiedenen urologischen und andrologischen Indikationen eingesetzt und auch im Zusammenhang mit der Induratio penis plastica (IPP) diskutiert. Daraus lässt sich jedoch keine Wirksamkeit bei einer angeborenen Penisverkrümmung ableiten.
Vorsicht ist deshalb bei Angeboten geboten, die versprechen, eine angeborene Penisverkrümmung mithilfe von Vakuumpumpen oder ähnlichen Geräten dauerhaft zu begradigen. Für eine solche Wirkung fehlt bislang ein entsprechender wissenschaftlicher Nachweis.
Was bedeutet „konservatives Management“ bei angeborener Penisverkrümmung?
Der Begriff „konservatives Management“ kann leicht missverstanden werden. Er bedeutet bei einer angeborenen Penisverkrümmung nicht zwangsläufig, dass die Krümmung mit Medikamenten, Geräten oder anderen nicht-operativen Verfahren behandelt wird.
Insbesondere in der pädiatrischen Urologie kann damit vielmehr ein beobachtendes Vorgehen gemeint sein. Bestehen keine relevanten funktionellen Beschwerden, kann zunächst auf eine aktive Behandlung verzichtet und die weitere Entwicklung beobachtet werden. Eine mögliche operative Entscheidung kann so auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, an dem der Patient selbst entsprechend in die Entscheidung einbezogen werden kann.⁶
Konservatives Management bedeutet in diesem Zusammenhang also häufig: beobachten und abwarten – nicht, die angeborene Penisverkrümmung ohne Operation aktiv zu begradigen.
Wird Ihnen oder Ihrem Kind ein konservatives Vorgehen empfohlen, bedeutet das daher nicht automatisch, dass Medikamente, Penisstrecker, Vakuumpumpen oder bestimmte Übungen eingesetzt werden sollen. Entscheidend ist vielmehr, ob überhaupt ein Behandlungsbedarf besteht und wann der geeignete Zeitpunkt für eine mögliche Behandlung ist.
Wann kann eine Operation sinnvoll sein?
Eine Operation kann dann in Betracht kommen, wenn eine angeborene Penisverkrümmung funktionelle Schwierigkeiten verursacht oder für den Betroffenen eine erhebliche persönliche beziehungsweise psychosexuelle Belastung darstellt. Nicht jede sichtbare Krümmung muss operativ korrigiert werden.
Gründe für ein ärztliches Beratungsgespräch können beispielsweise sein:
- deutliche Schwierigkeiten oder Einschränkungen beim Geschlechtsverkehr,
- eine Krümmung, die das Eindringen erheblich erschwert oder unmöglich macht,
- eine relevante persönliche oder psychosexuelle Belastung,
- der ausdrückliche Wunsch nach einer Korrektur.
Bei Kindern und Jugendlichen spielt außerdem der Zeitpunkt einer möglichen Behandlung eine wichtige Rolle. Eine definitive Korrektur kann je nach individueller Situation auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, sodass der Patient selbst in die Entscheidung einbezogen werden kann.¹ ⁶
Besteht tatsächlich ein Behandlungsbedarf und soll die Krümmung korrigiert werden, ist die operative Behandlung derzeit die etablierte Behandlungsoption mit dokumentierter klinischer Wirksamkeit. In einer systematischen Übersichtsarbeit zu operativen Korrekturen bei erwachsenen Patienten mit angeborener Penisverkrümmung wurden insgesamt hohe Erfolgs- und Zufriedenheitsraten beschrieben.⁷
Für die operative Korrektur stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung, darunter verschiedene Formen der Plikatur und Korporoplastik. Dr. Kuehhas und Dr. Egydio publizierten zudem eine auf geometrischen Prinzipien basierende Modifikation der Nesbit-Technik zur Korrektur angeborener Penisverkrümmungen, mit dem Ziel einer präzisen Begradigung bei möglichst geringem Längenverlust.⁸ Es handelt sich um eine Technik, die Begradigungsraten von über 99% zeigt mit sehr hoher Patientenzufriedenheit.
Welches Verfahren im individuellen Fall infrage kommt, lässt sich jedoch nicht allein anhand des Krümmungswinkels entscheiden. Auch Richtung und Form der Krümmung, die anatomischen Gegebenheiten, funktionelle Beschwerden, Alter und persönliche Erwartungen müssen bei der Behandlungsentscheidung berücksichtigt werden.
Behandlungsmöglichkeiten bei angeborener Penisverkrümmung im Überblick
Die folgende Übersicht fasst die derzeitige Einordnung der häufig genannten konservativen Verfahren sowie der operativen Korrektur zusammen:
| Ansatz | Einsatzgebiet | Einordnung bei angeborener Penisverkrümmung |
| Medikamente / Injektionen | Vor allem bei Induratio penis plastica (IPP) untersucht | Keine wissenschaftlich belegte Methode zur Korrektur der angeborenen Krümmung |
| Stoßwellentherapie (ESWT) | Vor allem bei IPP untersucht, unter anderem im Hinblick auf Schmerzen | Keine Evidenz für eine wirksame Korrektur der angeborenen Krümmung |
| Penisstrecker / PTT | Vor allem bei IPP untersucht | Keine klinische Evidenz für eine wirksame Korrektur der angeborenen Form |
| Vakuumpumpe | Verschiedene urologische und andrologische Indikationen; auch im Zusammenhang mit IPP diskutiert | Keine belastbare klinische Evidenz für eine Korrektur der angeborenen Krümmung |
| Konservatives Management | Beobachtung und Verlaufskontrolle | Kann bei fehlendem unmittelbarem Behandlungsbedarf sinnvoll sein; bedeutet nicht zwangsläufig eine aktive Therapie |
| Operative Korrektur |
Bei entsprechendem Behandlungsbedarf |
Etablierte Behandlungsoption zur Korrektur der angeborenen Penisverkrümmung |
Ob eine angeborene Penisverkrümmung überhaupt behandelt werden sollte, lässt sich nicht allein anhand des sichtbaren Krümmungsgrades entscheiden. Allgemein lässt sich sagen, dass bei angeborenen Penisverkrümmungen von über 30° nach den Empfehlungen urologischer Fachgesellschaften eine operative Korrektur indiziert ist. Ob eine Operation im individuellen Fall sinnvoll ist, hängt jedoch nicht allein vom Grad der Verkrümmung ab. Ausschlaggebend sind insbesondere mögliche funktionelle Einschränkungen, das Alter, die persönliche Belastung und die individuellen Erwartungen des Betroffenen.
Eine fachärztliche Untersuchung kann zunächst klären, ob tatsächlich eine angeborene Penisverkrümmung vorliegt, ob ein Behandlungsbedarf besteht und welche Möglichkeiten in der individuellen Situation infrage kommen.
Sie möchten wissen, ob Ihre angeborene Penisverkrümmung behandelt werden sollte?
Gerne klärt Dr. Kuehhas im Rahmen einer persönlichen Untersuchung ab, ob bei Ihnen ein Behandlungsbedarf besteht und welche Möglichkeiten in Ihrer individuellen Situation infrage kommen.
Literaturverzeichnis
- Crozier J, Ralph D, Sangster P, Christopher N, Lee WG. The Management of Isolated Congenital Penile Curvature: A Narrative Review. Int J Reconstr Urol. 2025;3(1):16–24.
- Hayat S, Brunckhorst O, Alnajjar HM, Cakir OO, Muneer A, Ahmed K. A Systematic Review of Non-Surgical Management in Peyronie’s Disease. Int J Impot Res. 2023;35(6):523–532.
- Gopi P, Ishfaq M, Das S, et al. Penile Traction Therapy for Peyronie’s Disease: A Contemporary Narrative Review of Clinical Evidence and Evolving Trends. Cureus. 2025;17(11):e97544.
- Goldstein I. Congenital Penile Curvature (Chordee). San Diego Sexual Medicine (sdsm.info). Fachärztliche Einschätzung auf einer Patienteninformationsseite, keine Studie.
- Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Traction Therapy for Penile Curvature: Poor Study Situation Leaves Benefit Open and Reveals Research Gaps. Pressemitteilung, 2022.
- European Association of Urology. EAU Guidelines on Paediatric Urology, Chapter 10: Congenital Penile Curvature. Uroweb.org, aktuelle Fassung.
- Britton CJ, Jefferson FA 4th, Findlay BL, Sharma V, Hernandez JC, Levine LA, Ziegelmann MJ. Surgical Correction of Adult Congenital Penile Curvature: A Systematic Review. J Sex Med. 2022;19(2):364–376.
- Kuehhas FE, Egydio PH. Superficial Tunica Albuginea Excision, Using Geometric Principles, for the Correction of Congenital Penile Curvature. BJU Int. 2012;110(11 Pt C):E949–953.