Die kurze Antwort: Nach aktuellem medizinischem Kenntnisstand gibt es keine konservative, also nicht-operative Therapie, mit der sich eine angeborene Penisverkrümmung (kongenitale Penisdeviation) nachweislich korrigieren lässt. Für Medikamente, Injektionen, Stoßwellentherapie, Penisstrecker oder Vakuumpumpen ist eine solche Wirksamkeit bei der angeborenen Form bislang nicht belegt. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede angeborene Penisverkrümmung operiert werden muss. Eine Behandlung ist nicht allein aufgrund einer sichtbaren Krümmung erforderlich. Entscheidend ist vielmehr, ob sie funktionelle Probleme verursacht oder für Sie eine relevante persönliche beziehungsweise psychosexuelle Belastung darstellt.