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Die kurze Antwort: Nach aktuellem medizinischem Kenntnisstand gibt es keine konservative, also nicht-operative Therapie, mit der sich eine angeborene Penisverkrümmung (kongenitale Penisdeviation) nachweislich korrigieren lässt. Für Medikamente, Injektionen, Stoßwellentherapie, Penisstrecker oder Vakuumpumpen ist eine solche Wirksamkeit bei der angeborenen Form bislang nicht belegt. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede angeborene Penisverkrümmung operiert werden muss. Eine Behandlung ist nicht allein aufgrund einer sichtbaren Krümmung erforderlich. Entscheidend ist vielmehr, ob sie funktionelle Probleme verursacht oder für Sie eine relevante persönliche beziehungsweise psychosexuelle Belastung darstellt.

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Die kurze Antwort: Bei einer Beschneidung wird mit der Vorhaut ein berührungsempfindliches Gewebeareal entfernt. Kontrollierte sensorische Messungen zeigen jedoch keine statistisch signifikanten Unterschiede der Empfindlichkeit von Eichel und Penisschaft zwischen beschnittenen und unbeschnittenen Männern.¹ Wie sich eine Beschneidung auf das persönliche sexuelle Empfinden auswirkt, kann individuell unterschiedlich sein. Auch die Ausgangssituation spielt eine wichtige Rolle: Bei Männern mit symptomatischer Phimose zeigen prospektive Studien nach der Operation Verbesserungen von Beschwerden, sexueller Funktion und Genital-Selbstbild.²˒³

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Wer über eine Penisprothese nachdenkt, möchte vor allem eines wissen: Wie hoch ist das Risiko, dass etwas schiefgeht? Die kurze Antwort: Zu den wichtigsten Risiken gehören eine Infektion des Implantats und ein mechanischer Defekt im Laufe der Zeit. Bei einer Erstimplantation liegt das Infektionsrisiko meist bei etwa 1 bis 3 Prozent¹ – bei einer Revisionsoperation kann es höher sein.¹ Studien zeigen zudem einen Zusammenhang zwischen der Erfahrung beziehungsweise dem Operationsvolumen des behandelnden Zentrums und dem Komplikationsrisiko.¹,³

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Wer seine Familienplanung abgeschlossen hat und über eine dauerhafte Verhütung nachdenkt, stellt sich meist eine zentrale Frage: Wie sicher ist eine Vasektomie wirklich? Die kurze Antwort: Eine Vasektomie zählt zu den zuverlässigsten Verhütungsmethoden. Nach ärztlich bestätigtem Erfolg liegt das Risiko einer späteren Schwangerschaft bei ungefähr 1 zu 2.000 bis 1 zu 2.400.¹,² Eine hundertprozentige Garantie gibt es allerdings nicht. Wichtig ist außerdem: Direkt nach der Vasektomie besteht noch kein sicherer Verhütungsschutz. Erst wenn ein Spermiogramm den Erfolg des Eingriffs bestätigt und die ärztliche Freigabe erfolgt ist, kann auf eine zusätzliche Verhütungsmethode verzichtet werden.²

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Ob eine Penisverlängerung sinnvoll ist, lässt sich nicht allein anhand der möglichen zusätzlichen Zentimeter beurteilen. Entscheidend sind die anatomische Ausgangssituation, die Erwartungen des Patienten und die Frage, welches Ergebnis mit dem jeweiligen Verfahren realistisch erreicht werden kann. Auch mögliche Risiken und der Aufwand der Behandlung sollten bei der Entscheidung berücksichtigt werden.

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Bei einer Induratio penis plastica (IPP) kann eine Strecktherapie eine nicht-operative Behandlungsmöglichkeit sein. Dabei wird der Penis mithilfe eines speziellen Streckgeräts kontrolliert gedehnt. Ziel ist vor allem, die durch IPP entstandene Penisverkrümmung zu reduzieren.

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Eine Penisverdickung kann heute mit unterschiedlichen Verfahren durchgeführt werden. Besonders häufig kommen dabei Hyaluronsäure und körpereigenes Fett zum Einsatz. Beide Methoden verfolgen dasselbe Ziel – eine Vergrößerung des Penisumfangs –, unterscheiden sich jedoch deutlich bei Aufwand, Haltbarkeit, Reversibilität und Erholungszeit. Welche Methode besser geeignet ist, hängt deshalb weniger von einem pauschalen „besser oder schlechter“ als von den individuellen Wünschen und anatomischen Voraussetzungen ab. Im folgenden Artikel werden die wichtigsten Unterschiede zwischen Hyaluronsäure und Eigenfett übersichtlich gegenübergestellt.

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Die Vasektomie gilt als eine der sichersten und zugleich schonendsten Methoden der dauerhaften Verhütung beim Mann. Trotzdem hält sich hartnäckig eine Sorge: Sinkt nach dem Eingriff der Testosteronspiegel, und drohen dadurch Potenzprobleme, Libidoverlust oder ein „hormonelles Tief“? Diese Frage begegnet uns in der Ordination immer wieder; zu Recht, denn sie betrifft die Lebensqualität und das Selbstverständnis vieler Männer. Die gute Nachricht vorweg: Eine Vasektomie führt nach heutigem medizinischem Kenntnisstand zu keiner relevanten Veränderung des Testosteronspiegels. In den nächsten Absätzen wird erklärt, warum das so ist.

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Eine Penisprothese kann für Männer mit einer schweren erektilen Dysfunktion eine dauerhafte Behandlungsmöglichkeit sein. Sie kommt vor allem dann in Frage, wenn eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion trotz anderer Therapien nicht mehr zuverlässig erreicht werden kann oder wenn diese Behandlungen aus medizinischen Gründen nicht geeignet sind.

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Viele Männer empfinden ihr Glied in ihrer subjektiven Wahrnehmung als zu klein, fürchten ihre Partnerin nicht richtig befriedigen zu können und vergleichen ihr „bestes Stück“ in der Sauna, in Umkleiden und Gemeinschaftsduschen mit dem anderer Männer. Auch wenn viele es nicht zugeben würden, haben die meisten Männer ihren Penis auch schon einmal gemessen. Und die eigene Penisgröße zu kennen, macht tatsächlich auch Sinn: Etwa, um die richtige Kondomgröße zu finden. Doch wie misst man seinen Penis richtig? Eine ungenaue Messung führt schnell zu einem verzerrten Bild und unnötiger Verunsicherung. Wer wissen möchte, ob der eigene Penis „im Rahmen" liegt, sollte deshalb wissen, wie Länge und Umfang korrekt gemessen werden.

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