Wie häufig ist eine angeborene Penisverkrümmung?

09.05.2017

Medizinisch unterscheidet man zwei Formen der Penisverkrümmung, die nicht verwechselt werden dürfen, da sie unterschiedliche Ursachen haben und daher auch unterschiedlich behandelt werden müssen:

  • Angeborene Penisverkrümmungen werden fälschlicherweise oft als Induratio penis plastica (Abkürzung: IPP, engl. Peyronie’s disease) diagnostiziert. Bei der Induratio penis plastica handelt es sich jedoch um die erworbene Form einer Penisverkrümmung. Betroffen davon sind bis zu 10% Prozent aller Männer.
  • Eine angeborene Penisverkrümmung ist deutlich seltener und betrifft nur 1-4% aller Männer.

Um eine Verwechselung sollte man im Fall einer Penisverkrümmung einen Spezialisten aufsuchen um eine korrekte Diagnose und nachfolgend die entsprechende Behandlung zu erhalten.

Dr. med. Franklin Kuehhas

Über den Autor

Dr. med. Franklin Kuehhas Dr. med. Franklin Kuehhas zählt zu den führenden Spezialisten für männliche Genitalchirurgie in Europa und hat sich auf hochspezialisierte Eingriffe in diesem sensiblen Fachgebiet fokussiert. Seine Ausbildung absolvierte er an renommierten Universitätsklinken in Heidelberg und Wien sowie auch am University College London mit Spezialisierung auf rekonstruktive Andrologie. Seine Schwerpunkte liegen in der Behandlung der erworbenen Penisverkrümmung (Induratio penis plastica / Peyronie-Krankheit), die Korrektur angeborener Penisverkrümmungen, die Implantation von Penisprothesen sowie auch die ästhetische Intimchirurgie beim Mann.