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Die Induratio penis plastica (IPP), auch als erworbene Penisverkrümmung oder Peyronie-Krankheit bekannt, betriff im Laufe des Lebens verschiedensten Schätzungen zufolge etwa 10% aller Männer. Eine IPP entsteht durch die Ausbildung einer fibrotischen Plaque in der Tunica albuginea – dem Bindegewebsmantel des Penis – und führt zu Penisverkrümmung, Einschnürungen (Sanduhrmissbildung) und häufig zu einem subjektiven Längenverlust. Bis zu 80 Prozent der betroffenen Männer berichten über ein Verkürzungsgefühl. Neben den körperlichen Einschränkungen belastet die Erkrankung viele Patienten psychisch erheblich: Depressionen, Beziehungsprobleme und sozialer Rückzug sind keine Seltenheit. Eine Begradigung ist in der Regel nur durch einen chirurgischen Eingriff möglich und kann erst durchgeführt werden, nachdem die Erkrankung in die chronische Phase übergegangen ist.

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Bei der erworbenen Penisverkrümmung, medizinisch Induratio Penis Plastica (IPP) handelt es sich um eine chronische Erkrankung des Penis. Im Verlauf dieser auch international auch als „Peyronie’s Disease“ bekannten Krankheit bildet sich an einer oder mehreren Stellen des Penisschaftes Narbengewebe („Plaque“) aus, das mit der Zeit zunehmend verkalkt. Die Plaque können vom Patienten als kleine verhärtete Knoten wahrgenommen werden und lassen sich auch im schlaffen Zustand ertasten. Diese Verhärtungen führen dazu, dass sich die Schwellkörper bei einer Erektion nicht mehr gleichmäßig entfalten können und der erigierte Penis schief, krumm oder anderweitig verformt erscheint.

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Die olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina sorgen derzeit für ungewöhnliche Schlagzeilen. Beim Skispringen werden nicht etwa nur sportliche Höchstleistungen diskutiert, sondern ein pikantes Detail: Es gibt Spekulationen, dass sich einige Athleten einer Penisvergrößerung unterzogen haben könnten – nicht aus ästhetischen Gründen, sondern um sich einen sportlichen Vorteil zu verschaffen. Sogar die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA soll nun ermitteln.

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Erektionsprobleme zählen zu den häufigsten sexuellen Funktionsstörungen beim Mann. Eine anhaltende Erektionsstörung kann Männer jeden Alters betreffen und wirkt sich oft negativ auf Selbstwertgefühl, Partnerschaft und Lebensqualität aus. Bleibt eine Erektion über längere Zeit aus oder lässt sie sich nicht für eine Penetration ausreichend aufrechterhalten, sprechen Mediziner von einer erektilen Dysfunktion. Die gute Nachricht: Heute stehen zahlreiche Erektionshilfen zur Verfügung – von mechanischen Lösungen über medikamentöse Therapien bis hin zu operativen Verfahren. Dieser Artikel gibt einen fundierten Überblick darüber, wie sich Erektionsstörungen behandeln lassen, welche Optionen es gibt und für wen welche Therapie geeignet ist.

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Der Monat November steht auch dieses Jahr als Movember wieder ganz im Zeichen der Männergesundheit. Dahinter steckt eine weltweite Gesundheitskampagne, die Bewusstsein für Männergesundheit schaffen möchte und Spenden für die Erforschung und Behandlung typischer Männerkrankheiten sammelt.

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Von einer neurogenen erektilen Dysfunktion (NED) spricht man, wenn Nerven, die für eine Erektion verantwortlich sind, geschädigt sind.  Man schätzt, dass zwischen 10 - 19% aller Erektionsprobleme auf eine neuronale Erkrankung zurückzuführen sind.

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Kaum ein Thema in der Urologie und Andrologie wird so kontrovers und emotional diskutiert wie die Beschneidung. Die Debatte dreht sich um die Entfernung der Vorhaut („Präputium“), die im schlaffen Zustand die Eichel („Glans“) des Penis gänzlich umhüllt und sich bei einer Erektion nach hinten zurückzieht. In diesem Beitrag soll daher etwas Licht ins Dunkel gebracht und Fakten von Mythen getrennt werden, um Ihnen eine fundierte Grundlage für eine der persönlichsten Entscheidungen bieten, die Eltern für ihren Sohn oder ein Mann für sich selbst treffen können.

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Die Entfernung der Vorhaut, die die Eichel des Penis bedeckt, ist eine Praxis die in Kulturen auf der ganzen Welt vorkommt. Der Ursprung der männlichen Beschneidung liegt vermutlich vor ca. 220.000 Jahren in Afrika. Die Gründe für eine Beschneidung sind dabei einerseits kulturell religiös oder rituell motiviert (Brit Mila im Judentum oder Chitan im Islam), andererseits gibt es auch medizinische und ästhetische Motive. Aber auch die Vorstellung, dass Frauen beschnittene männliche Partner bevorzugen, hat eine lange Geschichte. So herrscht mitunter die Meinung vor, dass beschnittene Männer beim Geschlechtsverkehr länger „durchhalten“ und ihre Partnerin dadurch besser befriedigen können.

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Die Qualität einer Erektion ist ein entscheidender Faktor für das sexuelle Wohlbefinden und kann ein Hinweis auf die allgemeine Gesundheit eines Mannes sein. Der Erection Hardness Score (EHS) ist ein einfaches, aber effektives Instrument in der Sexualanamnese zur Beurteilung der Festigkeit einer Erektion.

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Eine Paraphimose ist ein akutes, schmerzhaftes Phänomen, das als urologischer Notfall gilt. Eine Paraphimose entsteht, wenn eine verengte, zurückgezogene Vorhaut (Präputium) nicht wieder über die freigelegte Eichel (Glans penis) nach vorne gestreift werden kann und es in Folge zu einer Einschnürung kommt.

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